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Bericht über die Ortschaftsratssitzung vom 18.03.2008

Tagesordnung

1. Planungsgespräch zur Gestaltung des vorgesehenen Spiel- und Begegnungsplatzes im Wohngebiet Hanfländer

 

Ortsvorsteher Gerhard Jauß konnte bei der öffentlichen Ortschaftsratssitzung am Dienstag vor Ostern neben dem kompletten Ortschaftsrat auch etliche Bürgerinnen und Bürger und Bürgermeister Johann Widmaier begrüßen.
Anlass zu dieser Sondersitzung des Ortschaftsrats im Mannschaftsraum der Feuerwehr Bietenhausen war, mit den Bewohnern im Wohngebiet Hanfländer zu erörtern, wie der geplante Spiel- und Begegnungsplatz gestaltet werden kann.

Bürgermeister Johann Widmaier erläutert anhand eines Lageplans, welche Fläche für den Spiel- und Begegnungsplatz zur Verfügung steht. Es handelt sich etwa um einen 15 Meter breiten und 40 Meter langen Teilabschnitt des Flurstücks 575/27 auf der Rückseite der Zimmerei Leins und in der Verlängerung des Flurstücks 575/25, Hanfländerstraße 47.

Anhand von Prospektmaterial erläutert Bürgermeister Widmaier seine Vorschläge für die Ausstattung mit Spielgeräten. Er könnte sich ein Spielkombinationsgerät, bestehend aus Klettermöglichkeiten, einer Rutsche, einer Kleinkinder- und Kinderschaukel mit einem Spielhäuschen sehr gut als Mittelpunkt vorstellen. Ergänzend könnten noch ein bis zwei attraktive Wippgeräte für Kleinkinder aufgebaut werden. Das Gelände solle nicht eingezäunt werden. Denkbar wären einzelne große Steine als Abgrenzung gegenüber der Straße. Sitzgelegenheiten für Erwachsene könnten an der östlichen Grenze des Platzes und evtl. in Verbindung mit dem Kombinationsgerät aufgestellt werden.

Spielplatzgelände für das Baugebiet Hanfländer



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diesen Vorschlag greifen die Anwesenden auf und ergänzen mit weiteren Vorschlägen für die Gestaltung:
• Der vorhandene Humushügel solle so erhalten werden, damit die Kinder eine natürliche Spiel- und Betätigungsmöglichkeit haben.
• Es soll aus hygienischen Gründen kein gesonderter Sandkasten eingebaut werden. Sand wird zum Fallschutz und in den Auslaufflächen der Rutsche eingebaut werden.
• In den Erdhügel eingefügt könnte eine Rutsche für Kleinkinder werden, die sie eigenständig über diesen Hügel erreichen.
• Einige Baumstämme könnten ohne größeren Gestaltungszwang als Balancier- und gleichzeitig Sitzmöglichkeit aufgestellt werden.
• Eine Sitzgruppe aus rohem Holz speziell für Kleinkinder wird ebenfalls befürwortet.
• Die Aufstellung einer sog. Nestschaukel kann, sofern der Platz ausreicht, zu einem späteren Zeitpunkt nochmals überlegt werden.

Der Ortschaftsrat bittet die Gemeindeverwaltung, diese Vorschläge auf ihre Realisierbarkeit zu überprüfen und eine Planskizze erstellen zu lassen. Ziel ist es, den Platz noch vor den Sommerferien fertig zu stellen.
Die anwesenden Anwohner erklären sich bereit, sich bei der Herstellung des Platzes nach ihren Möglichkeiten aktiv zu beteiligen.

Der Ortsvorsteher bedankt sich bei den Anwesenden für ihr engagiertes Mitdenken, die in Aussicht gestellte Bereitschaft zur Mithilfe und vor allem bei Bürgermeister Johann Widmaier für seine Anregung, die Gestaltung des Platzes mit den künftigen Nutzern gemeinsam zu beraten. Dies war auch eine gelungene Form der Bürgerbeteiligung.

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