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Aus der Gemeinderatsitzung vom 18.04.2008

Tagesordnung

1. Verpflichtung von Bürgermeister Johann Widmaier

Am Abend des 18.04.2008 wurde Bürgermeister Johann Widmaier im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung für seine zweite Amtsperiode verpflichtet. Die Sitzung fand im feierlich-eleganten Ambiente des katholischen Gemeindehauses statt, das bis auf den letzten Platz belegt war. Neben dem Gemeinderat, den Ortschaftsräten und zahlreichen Ehrengästen wohnte eine erfreulich große Zahl von Zuschauern aus der Bürgerschaft der Gesamtgemeinde der feierlichen Verpflichtung bei. Der stellvertretende Bürgermeister Roland Gnant leitete die Sitzung und führte durch den Abend. Die Feier wurde vom Musikverein Rangendingen und dem Sängerbund Rangendingen mit herausragenden Beiträgen umrahmt und mitgestaltet.

Nach seiner Begrüßung nutzte Gnant die Gelegenheit, dem alten und neuen Bürgermeister Johann Widmaier zu den Leistungen und Erfolgen seiner ersten Amtsperiode seit dem Jahr 2000 zu gratulieren. Besonders erwähnen wollte er in diesem Zusammenhang den Bau der Seniorenwohnanlage in der Ortsmitte, die gelungene Sanierung der Schule mit Umgestaltung zur Ganztagsschule mit Mensa, die neuen familienfreundlichen Angebote verlässlicher Kindergarten und Grundschule, den Bewerbungserfolg um das Mehrgenerationenhaus, die Erschließung des  Baugebiets Gasse oder die Sicherung von Arbeitsplätzen durch die Erschließung des Gewerbegebietes Owiesen.

Bürgermeisterverpflichtung am 18.04.2008

Dies alles seien Bausteine die Rangendingen als familienfreundliche Gemeinde auszeichnen. Und so seien auch in den ersten zwei Monaten seit der Wiederwahl bereits wieder große Projekte eingeleitet worden, die den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Erfolgreich habe sich der Bürgermeister um den Zuschuss von 100.000 € für die Energiesanierung des Kindergartens bemüht, die Erweiterung des Kindergartens durch den Anbau von neuen Gruppenräumen zur Kleinkindbetreuung und die Umgestaltung und Aufwertung des Stausees mit einem Barfußpark in Verbindung mit dem LEADER-Programm angestoßen.

Anschließend nahm Roland Gnant die Verpflichtung von Johann Widmaier als Bürgermeister vor, der gelobte Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung seiner Pflichten, die Rechte der Gemeinde gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern.

Auch Landrat Günther-Martin Pauli gratulierte Johann Widmaier im Namen aller Bürgermeister im Landkreis zur Wiederwahl und zu einem Wahlergebnis, das kaum zu toppen sei. Der Landrat bescheinigte dem Rangendinger Bürgermeister, in den vergangenen acht Jahren vieles bewegt zu haben. Dass Rangendingen seit einigen Jahren schuldenfrei sei, sei auch landesweit eine Besonderheit – Rangendingen dürfe sich zu Recht als Steuerparadies im Zollernalbkreis bezeichnen.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rangendingen sei darüber hinaus auch Vorzeigegemeinde in Sachen Kindergartenarbeit, Umwelt- und Klimaschutz. Dabei wies er insbesondere auf das Blockheizkraftwerk für das Schulzentrum und die Solarstromerzeugung hin. Dass sich das erste Mehrgenerationenhaus im Landkreis in Rangendingen befinde sei eine weitere Besonderheit der Gemeinde. So wünschte Landrat Pauli dem Bürgermeister für seine zweite Amtsperiode Kraft, Zuversicht, den Rückhalt der Familie und ein gutes Gespür für die Anliegen der Mitbürger.

Zum Abschluss, bevor die Gemeinde alle Anwesenden zu einem kleinen Stehempfang einlud, bedankte sich Bürgermeister Johann Widmaier herzlich bei allen, die sich für das Wohl der Gemeinde eingesetzt haben und einsetzen. Er freue sich darauf, weitere acht Jahre Bürgermeister seiner Heimatgemeinde sein zu dürfen. Er wolle auch zukünftig zielorientiert, offen und fair weiterarbeiten auf dem Weg zu einer familienfreundlichen und zukunftsfähigen Gemeinde.


 


 


 

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