Sitzungsbericht vom 22.09.2008
Der Ortsvorsteher konnte zur öffentlichen Ortschaftsratssitzung, die in ihrem ersten Teil als Dorfrundgang durchgeführt wurde, neben den Mitgliedern des Ortschaftsrats Bürgermeister Johann Widmaier, den Elternbeirat des Kindergartens, die Kindergartenleiterin, zahlreiche Bürger und die Presse begrüßen.
Zu Beginn stellte der Ortsvorsteher die geplante Umgestaltung des Außenspielbereichs des Kindergartens vor. Wichtigste Veränderungen sind die Verlegung des Sandkastenbereichs an die gegenüberliegende Begrenzung des bisherigen Spielbereichs und die Einbeziehung des Zugangs hin zur Garage in die neu zu gestaltende Spielfläche.
Am Sandkasten könnte, so der Vorschlag des Planentwurfs, zusätzlich ein kleiner Matschbereich entstehen. Die Spielfläche insgesamt wird durch entsprechende Belagsarbeiten und durch den Aufbau neuer Kleinkindspielgeräte aufgewertet.
Die gesamte Maßnahme wird im Haushaltsplan 2009 mit rund 18.000,00 Euro veranschlagt werden. Erfolgt die Zustimmung zu diesem Vorhaben durch den Gemeinderat, wird mit den Arbeiten noch im zeitigen Frühjahr begonnen. Ziel ist es, das Außengelände bis zur „Freiluftsaison“ bespielbar zu haben.
Derzeit saniert die Kirchengemeinde die Mauer um die Kirche. Der Ortschaftsrat ließ sich von Bürgermeister Widmaier und dem anwesenden Kirchengemeinderat Gerhard Albus den Stand der Arbeiten erläutern. Entdeckt wurde hinter der großen Steinmauer eine zweite kleine Mauer mit einem Zaun als Abgrenzung zum dahinterliegenden Gebäude. Diese kleine Mauer befindet sich auf Kirchengelände. Der Gemeinderat wird entscheiden müssen, ob sich die Gemeinde an den Kosten der Beseitigung zur Hälfte beteiligt. Der Ortschaftsrat würde diesen Beschluss begrüßen.
Für das Ehrenmal ist die politische Gemeinde zuständig. Die Steine werden in den nächsten Wochen fachgerecht gereinigt und – unter Kostenbeteiligung der Gemeinde – um das Ehrenmal vom Pfarrgemeinderat eine neue Bepflanzung vorgenommen.
Auf dem Weg zum neu angelegten Spielplatz In den Hanfländern besprach der Ortschaftsrat mit Bürgermeister Johann Widmaier den Zustand der Baustraße Zum Hopfengarten. Bei Regen und durch den Fahrzeugverkehr wird sowohl nach unten in die Brunnenstraße als auch nach oben zur Friedhofstraße hin Schotter und Kies ausgetragen. Die Baustraße ist zu Fuß für viele Bürger beschwerlich zu begehen. Auf Jahre hin wird das vorhandene Baugebiet sicher nicht so bebaut sein, dass ein Endausbau der Straße erfolgen kann. Umgekehrt macht ein Endausbau jetzt auch keinen Sinn, da erfahrungsgemäß bei Neubaumaßnahmen die neue Straße durch die dann eingesetzten schweren Maschinen beschädigt wird und wiederum Kosten für die Gemeinde anfallen würden. Nach wie vor ist ein Teilbereich der Baustraße in Privatbesitz, so dass mindestens in diesem Bereich derzeit der Gemeinde die Hände gebunden sind.
Der Bürgermeister sagte jedoch die Prüfung einer provisorischen Herstellung der Straße in ganzer Länge, ggf. lediglich auf vier Meter Breite zu. Ansonsten setzt die Umsetzung einer derartigen Maßnahme Beschlüsse des Ortschaftsrats (Prioritätenliste) und des Gemeinderats für den Haushaltsplan 2009 voraus.
Letzter Besichtungspunkt beim Dorfrundgang war der neu angelegte Kleinkinderspielplatz In den Hanfländern. Es fehlen noch eine Sitzgruppe mit Tisch und eine Sitzbank sowie die Pflanzung eines Baumes. Diese Maßnahmen wird der Bauhof im Laufe des Winters und kommenden Frühjahrs umsetzen. Die Anregung, die Betonröhre mit einer Schutzkappe zu versehen, wurde von der Gemeindeverwaltung aufgegriffen. Die bisherigen Recherchen, ob ein solcher Schutzring von Spielgerätebauern geliefert werden kann, waren jedoch ergebnislos.
Der Ortschaftsrat setzte seine Sitzung im Rathaus fort und beschließt einstimmig folgende Maßnahmen mit Priorität in der aufgeführten Reihenfolge für den Haushaltsplan 2009 und schlägt diese dem Gemeinderat für seine Beschlussfassung vor:
1. Umgestaltung des Außenspielbereichs am Kindergarten wie vorgestellt.
2. Erneuerung der Fensterfront am Rathaus
3. Provisorischer Ausbau der Baustraße Zum Hopfengarten mit einer bituminösen Tragschicht
Anlieger der Straße Zum Zollerblick haben das Aufstellen eines Sackgassenschildes vorgeschlagen. Es käme immer wieder vor, dass große Lastwagen irrtümlicherweise in diese Straße einfahren, um dann feststellen zu müssen, dass es sich um eine Sackgasse handelt, aus der sie nur unter aufwändigen Rangierbemühungen wieder herauskommen.
Der Ortschaftsrat bittet die Gemeindeverwaltung um die Aufstellung eines Sackgassenschildes.
Der Ortsvorsteher informiert den Ortschaftsrat über den Wunsch von mindestens fünf Eltern, ihre Kinder im Ganztagsbetrieb im Kindergarten betreuen zu lassen.
Die Gemeindeverwaltung ist derzeit im Benehmen mit der Kindergartenleiterin Frau Assfalg dabei, die konzeptionellen und räumlichen Vorplanungen dafür durchzuführen.
