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Startseite > Gemeinderat / Sitzungsberichte > Sitzungsberichte 2008 > Sitzungsbericht vom 10.10.2008
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Aus der Sitzung des Gemeinderats vom 10.10.2008 - Gemeinderundgang

Tagesordnung:

1. Besichtigung von Investitionsmaßnahmen der Haushaltsjahre 2008 und 2009

Rangendingen
Sanierung und Umgestaltung Gemeindehaus
Sanierung und Umgestaltung Schulhof Alte Schule  -
Heizungserneuerung Schule / Turnhalle
Anbau Mehrzweckhalle
Feuerwehr - Anbau u. Heizungssanierung
Kindergarten Rangendingen - Anbau für Kleinkindbetreuung
Spielplätze in der Gemeinde – Minispielfeld, Boulebahn
Leader-Projekt Stausee
Sanierungsgebiet Westlicher Ortskern  und Ortsmitte
Sanierungsmaßnahmen Baugebiet Göhren
Erschließungsmaßnahmen Owiesen

Höfendorf
Kanal- und Wasserleitungssanierung Hauptstraße
Neugestaltung Kindergartenspielplatz
Vereinslagergebäude

Bietenhausen
Neubaugebiet Hanfländer – Straßenbaumaßnahmen und Spielplatz
Neugestaltung Kindergartenspielplatz
Fenster- und Wohnungssanierung Rathausgebäude

TOP 1: Am Freitagnachmittag, 10.10.2008 führte der Gemeinderat bei herrlichem Herbstwetter seinen diesjährigen Gemeinderundgang durch, der dafür genutzt wird, sich über den Stand laufender Vorhaben zu informieren oder sich über anstehende bauliche Maßnahmen vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Nach der Begrüßung und der Eröffnung der Sitzung durch den Bürgermeister begab sich der Gemeinderat zunächst ins Gemeindehaus. Im Zuge der Sanierung des Gebäudes durch einen ursächlichen Wasserschaden soll das Gemeindehaus zur Optimierung der verschiedenen Nutzungen umgestaltet werden. Im mittleren Stockwerk findet neben einer Neueinteilung der Räumlichkeiten auch der Einbau eines behindertengerechten WC statt. Kräftig zu Buche schlagen die aus brandschutzrechtlicher Sicht vorzunehmenden Baumaßnahmen im Treppenhaus. Dieses ist vom restlichen Gebäude baulich abzutrennen, des weiteren muss über eine Dachluke ein Rauchabzug geschaffen werden. Die Kostenschätzung der Architekten für die Umgestaltung des Gemeindehauses lag bei 100.000 €. Die Ausschreibung erbrachte nun aber deutlich reduzierte Kosten in Höhe von rd. 65.000 €.

Danach begab sich der Gemeinderat zur Schule, wo Bürgermeister Widmaier nochmals die Situation zur Beheizung erläuterte. Außerdem beschloss der Gemeinderat 22.000 € in die Auswechslung der Heizung und der Fenster im gemeindeeigenen Gebäude Heimgartenstr. 4 zu investieren.

Der Anbau des Stuhllagerraums an die Mehrzweckhalle wurde vom Gemeinderat als sehr gelungen beurteilt, da er sich sehr gut in die Umgebung einfügt und nicht als Anhängsel an die Sporthalle in Erscheinung tritt. Im Rahmen des Anbaus wurden auch im Außenbereich größere Sanierungsmaßnahmen bis hin zum Austausch des Pflasterbelags vorgenommen. Leider waren auch bei dieser Maßnahme erhebliche Kostensteigerungen zu verkraften. Die Außenbereichsherstellung, die insgesamt rd. 70.000 € an Kosten verursachte, lag beinahe doppelt so hoch wie die Kostenschätzung des planenden Ingenieurs. Derzeit sind noch Erdarbeiten zum Anschluss der Solaranlage auf dem Sporthallendach in Richtung Uhlandstraße sichtbar. Im Zuge dieser Bauarbeiten wurden gleich Rohrleitungen zur Wärmeversorgung des Feuerwehrgerätehauses mitverlegt.

Besichtigung Sporthallenanbau und Außenanlagen

Auf dem Weg zum Kindergarten in Rangendingen machte das Gremium kurz beim neuen Minispielfeld halt. Der von der Gemeinde herzustellende Unterbau für das Minispielfeld konnte für rd. 22.000 € abgerechnet werden, was im Vergleich mit den anderen Gemeinden, die in der Umgebung DFB-Minispielfelder erhielten, als recht günstig bezeichnet werden kann. Das Spielfeld selbst ließ sich der DFB 25.000 € kosten.

Am Kindergarten in Rangendingen konnte sich der Gemeinderat einen Eindruck über die jüngst begonnenen Bauarbeiten machen. Neben dem Anbau von Räumlichkeiten für die Kleinkinderbetreuung wird der Gebäudebestand des Kindergartens ebenfalls saniert. Die Gebäudeisolierung und der Einbau neuer Fenster machen hierbei den Hauptteil aus.

Anbau für die Kleinkindbetreuung

Als nächstes begab sich der Gemeinderat zum Stausee, wo im November der Baubeginn der durch das LEADER-Programm geförderten Baumaßnahmen stattfinden wird. Der Fischereiverein ist an der Umsetzung der Maßnahme beteiligt, da der See teilweise abgelassen und abgefischt werden muss. Im Zuge dieser Baumaßnahmen wird auch der Vorsee ausgebaggert werden, der seine Funktion als Absetzbecken demnach gut erfüllt.

Die von einigen Anwohnern aus dem Baugebiet "Göhren" beantragte Sanierung von Gehwegen und Randsteinen wurde vom Gemeinderat zurückgestellt.

Bevor man sich nach Höfendorf begab, nahm der Gemeinderat die im Gewann "Owiesen" des Gewerbegebiets "Hitzenried" durchgeführten Erschließungsmaßnahmen in Augenschein. Dabei wurde vom Bürgermeister auch daraufhin gewiesen, dass die Bauarbeiten an der geforderten Bahnkreuzung in der kommenden Woche beginnen werden.

In Höfendorf erläuterte Bürgermeister Widmaier zunächst, dass die Hauptstraße auf einer Strecke vom Gebäude "Adler" bis etwa auf Höhe der Kirche einen neuen Straßenbelag erhalten soll. Für die in der Straßenbaulast des Landkreises stehende Hauptstraße ist der Landkreis für die Belagsauswechslung zuständig. Die Gemeinde wird in diesem Zuge die in der Hauptstraße untergebrachten Kanal- und Wasserleitungen sanieren bzw. auswechseln. Es kommen also sehr umfangreiche Bauarbeiten auf die Anlieger der Hauptstraße zu. Die Gesamtkosten für die Maßnahme wurden auf 410.000 € berechnet, der Gemeindeanteil wird bei etwa 362.000 € liegen.

Der Kindergartenspielplatz in Höfendorf wurde weiter verbessert und durch den Aufbau eines neuen Spielgerätes in seiner Attraktivität erhöht. Der Gemeinderat übertrug dem Ortschaftsrat die Entscheidung über die vorzunehmende Einzäunung des Platzes.

 Besichtigung der Außenanlagen Kindergarten Höfendorf

Ein Anliegen der Höfendorfer Vereinsgemeinschaft ist der Bau eines Vereinslagergebäudes, da die Vereinsgegenstände bisher über mehrere Gebäude verteilt sind. Die Gemeinde würde hierfür analog zum Vereinslagerschuppen in Rangendingen den Grund im Anschluss an das Schlachthaus in der Kesslerstraße sowie das Bauholz zur Verfügung stellen. Alles Weitere wäre von den Vereinen zu schultern.

In Bietenhausen machte der Gemeinderat zunächst im Baugebiet "Hanfländer" halt, wo er sich vor Ort einen Eindruck von der gelungenen Anlegung eines Kinderspielplatzes im Baugebiet verschaffte. Der Spielplatz kommt bei den jüngsten Bewohnern des Baugebiets sehr gut an und war auch zum Zeitpunkt der Besichtigung bestens besucht.

Da sich das Baugebiet in Bietenhausen nur sehr langsam mit Neubauten füllt und demzufolge einige Teile der Erschließungsstraße auf längere Zeit im derzeitigen Zustand als Baustraße erhalten bleiben würden, schlägt die Verwaltung vor, in diesen Bereichen einen 4 m breiten Bitumenausbau vorzunehmen um den dortigen Anwohnern die Staub- und Schmutzbelastungen, wie sie bei einer Baustraße nun einmal verursacht werden, zu mindern. Die Kosten für diese vorgeschlagene Maßnahme liegen bei rd. 45.000 €. 

Neben der Sanierung einiger Fenster des Rathaus- und Kindergartengebäudes in Bietenhausen wird auch die Umgestaltung der Außenanlagen des Kindergartens gewünscht. Im hinteren Teil des Gartens soll die vorhandene Pflasterfläche zu Gunsten von Rasen reduziert werden. Für die Aufstellung eines Spielgerätes müsste der bisherige Sandkastenbereich verlegt werden. Im Falle einer Realisierung würde die Umgestaltungsmaßnahme rd. 15.000 € kosten.

Außenanlagen Kindergarten Bietenhausen

Zuletzt begab sich der Gemeinderat in den Kirchhof. Die Katholische Kirchengemeinde Bietenhausen ist zurzeit intensiv mit der Umgestaltung des Kirchhofs beschäftigt. In diesem Zuge soll die Gemeinde die Sanierung des Kriegerehrenmals vornehmen. Bürgermeister Widmaier erläuterte die notwendige Gesteinssanierung. Die Restaurierung und Verbesserung der Schriftgravuren wird vorerst noch zurückgestellt.

An dieser Stelle endete der dreistündige Gemeinderundgang. 

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