25.03.2010
Sanierung der Ortsbeleuchtung in allen drei Ortsteilen
Für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung hat die Gemeinde Zuschüsse beim Land Baden-Württemberg (Klimaschutz-Plus) und beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit beantragt.
Insgesamt 864 Leuchten wurden in den Straßen von Rangendingen, Höfendorf und Bietenhausen mit umweltschädlichen Quecksilberhochdrucklampen betrieben. Aufgrund ihrer hohen CO2-Emissionen und den steigenden Stromkosten mussten sie dringend durch umweltschonendere Natriumdampfhochdrucklampen ersetzt werden.
Vor dem Austausch beliefen sich die Kosten für den Stromverbrauch dieser Straßenbeleuchtung auf rd. 65.000 € pro Jahr bei einem Verbrauch von 361.370.000 kWh/a.
Durch die Umrüstung der Straßenbeleuchtung können rd. 60 % der Stromkosten (ca. 39.000 €) oder 136 to CO2 pro Jahr eingespart werden. Die Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rd. 300.000 €. Unter Einbeziehung der Fördergelder haben sich spätestens nach 6 Jahren die Kosten amortisiert.
Die Umrüstung wurde vom Land Baden-Württemberg durch das Programm „Klimaschutz-Plus“, „Energieeffiziente Straßenbeleuchtung in Wohngebieten“ mit 50.000 € gefördert. Mit diesen Mitteln wurde die Umrüstung von 605 Leuchten bezuschusst. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit förderte das Vorhaben mit weiteren 21.675 € (25 %) für die Umrüstung weiterer 259 Leuchten (Förderkennzeichen: 03KS0760).
In seiner Sitzung am 14.09.2009 fasste der Gemeinderat den Grundsatzbeschluss, die bisher verwendeten Quecksilberdampfhochdrucklampen durch Natriumdampfhochdrucklampen zu ersetzen. Ausgewählt wurde am 21.09.2009 vom Bau- und Verwaltungsausschuss nach eingehender Beratung und Besichtigung die im Bundeswettbewerb „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung“ ausgezeichnete Lampe SQ 50 von Siteco.
Die Lampen sind inzwischen vollständig ausgetauscht. Die Sanierungsmaßnahme ist abgeschlossen.
Dies sind unsere Partner:
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Forschungszentrum Jülich GmbH, Berlin
